Verwendungszweck entscheidend: Welches Gartenhaus ist das richtige?

Die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: Gartenhäuser schaffen zusätzlichen Stauraum, dienen als Rückzugsort, bieten Platz für die Do-it-Yourself-Werkstatt, den Fitness-Raum oder das Home-Office. Zudem werten sie den Garten auch optisch auf, verleihen ihm einen ganz eigenen Charakter, legen eindrucksvoll Zeugnis ab vom individuellen Geschmack der Eigentümer.

Der geplante Verwendungszweck ist für die Wahl des richtigen Gartenhauses entscheidend. Das als reine Wohlfühloase gedachte Gartenhaus, idealerweise errichtet auf einer kleinen Anhöhe, präsentiert sich luftig und leicht. Der natürliche Werkstoff Holz, großzügig dimensionierte Glasflächen und bequemes Mobiliar laden zum gemütlichen Verweilen ein. Von hier aus schweifen die Blicke, begleitet vom Konzert der Vögel, über Blumen und Sträucher, wird der Kopf frei, stellt sich ein Gefühl der Geborgenheit ein.

Ist das Gartenhaus als sicherer Aufbewahrungsort für Rasenmäher und Gartengeräte gedacht, soll es als Werkstatt dienen und zusätzlichen Stauraum schaffen, dann sind bezüglich des Aussehens keinerlei Abstriche erforderlich. Neben dem rein funktionalen Zweck lassen sich auch hier optische Akzente setzen, die jeden Garten eindrucksvoll aufwerten. Isolierung und Heizung ermöglichen die ungestörte Werkstattarbeit in einem derartigen Gartenhaus auch in den Wintermonaten.

Die überwiegende oder gar ausschließliche Arbeit im Home-Office läuft der Präsenzarbeit zunehmend den Rang ab. Ist im Wohngebäude keine geeigneter Raum für die Einrichtung eines entsprechenden Arbeitsplatzes verfügbar oder mangelt es dort an der für ein konzentriertes Arbeiten unabdingbaren Ruhe, dann kommt ein Gartenhaus ins Spiel. Ausgestattet mit Elektrizität, Heizung und Internet, eröffnet es ganz neue Perspektiven. Kreativität und Effektivität erfahren einen wahren Schub. Das Arbeiten von zu Hause aus wird inmitten der idyllischen Gartenlandschaft zum reinen Vergnügen.

Gartenhäuser hält der Markt in unterschiedlichsten Größen, Bauformen und Ausstattungsvarianten vor. Das Angebot reicht von der ausschließlich im Sommer zum geselligen Beisammensein genutzten Gartenlaube über den in erster Linie funktional ausgelegten Geräteschuppen bis hin zum komfortabel ausgestatteten und ganzjährig nutzbaren Wohn- beziehungsweise Büroraum. Viele Modelle werden auch als Bausatz vorgehalten, der bereits alle auf Maß zugeschnittenen Hölzer, das komplette Montagematerial sowie eine detaillierte Bauanleitung beinhaltet. Hier lädt beispielsweise Holzland.de zum ausgiebigen Stöbern ein.

Bevor das Do-it-Yourself-Projekt starten kann, gilt es die rechtlichen Bestimmungen zu berücksichtigen. Ob eine Baugenehmigung erforderlich ist, regeln die Bauordnungen der einzelnen Bundesländer. Diese Vorgaben unterscheiden sich deutlich voneinander. So orientieren sich einige Länder an der Grundfläche des Gartenhauses, andere am Brutto-Rauminhalt. Steht das Gartenhaus auf einem festen Fundament, soll es gar bewohnt werden, dann ist eine Baugenehmigung zwingend erforderlich. Das örtliche Bauamt steht für verbindliche Auskünfte zur Verfügung. Wer die Bestimmungen der Bauordnung missachtet, muss mit einem saftigen Bußgeld oder schlimmstenfalls mit einer Abrissverfügung rechnen.

Bevor der Bausatz in den Warenkorb wandern beziehungsweise die Auftragsvergabe an einen Fachbetrieb erfolgen kann, muss also eindeutig geklärt sein, welchem Verwendungszweck das neue Gartenhaus letztendlich dienen soll. Dieser Aspekt ist der für die richtige Auswahl entscheidende. Die Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes gilt es unbedingt zu beachten, da sonst massiver Ärger vorprogrammiert ist. Die Wahl der Optik des neuen Gartenhauses ist das Tüpfelchen auf dem I, das es zu einem echten Blickfang im eigenen Garten werden lässt.

 

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